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Blutflussmessung an den Fingern und Zehen mit der Photoplethysmographie (PPG)

-          Blutflussmessungen an den Fingern und Zehen mit der Photoplethysmografie (PPG)

Bei der PPG kann mit Finger- und Zehenmanschetten die Durchblutung der winzigen kleinen Gefäße an den Fingern und Zehen dargestellt werden. Die Methode beruht auf der Registrierung der arteriellen Pulswelle. Die häufigste Verdachtsdiagnose für diese Untersuchung ist das Raynaudsyndrom.

Das Raynaudsyndrom wird auch Weißfingerkrankheit genannt. Erstmals beschrieb im 19. Jahrhundert der französische Arzt M. Raynaud dieses Phänomen. Bei Kälte oder in Stresssituationen kommt es zu einer Verfärbung der Finger (und/oder Zehen), die meist von weiß über blau zu rot reicht (Trikolore-Zeichen). Auch Taubheitsgefühl und Schmerzen können auftreten.

In Europa erkranken daran 5 bis 20 Prozent der Menschen (in Nordeuropa häufiger als in Südeuropa). Frauen sind 4mal häufiger betroffen als Männer. Die Entstehung der Erkrankung ist nicht bekannt.

Zum Teil tritt das Raynaudsyndrom zusammen mit Medikamenten, rheumatischen Erkrankungen oder Vaskulitiden auf (sekundäres Raynaudsyndrom).

Die Behandlung umfasst Allgemeinmaßnahmen wie z. B. Kälte meiden, Haut pflegen und  Fingergymnastik. In fortgeschritteneren Stadien sind durchblutungsfördernde Medikamente ergänzend sinnvoll.

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