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Gefäßuntersuchungen bei Erkrankungen der Venen

·         Farbduplexsonographie der Venen an Armen und Beinen

·         Funktionsbeurteilung des Venensystems mit der Venenverschlussplethysmografie (VVP)
..........und der Lichtreflexionsrheografie (LRR)

Unsere Venen leisten jeden Tag Schwerstarbeit. Sie transportieren täglich etwa 7000 Liter Blut
gegen die Schwerkraft zum Herzen.
Als natürliche Pumpe für den Rückfluss zum Herzen dienen die Gelenke und die Beinmuskeln.

Mit jeder Anspannung der Muskeln und mit jeder Gelenkbewegung wird das Blut gegen die
Schwerkraft in Richtung Herz gepresst. Dutzende von Venenklappen sorgen dafür, dass das Blut
nicht wieder nach unter zurückfliesen kann.

Wenn sich die Venen erweitern, können sich die Venenklappen nicht mehr richtig schließen.
Dann staut sich das Blut in den Venen und dadurch weiten sich diese noch mehr.

Der Begriff Venenerkrankungen umfasst sowohl die tiefe Venenthrombose, akute Entzündungen oberflächlicher Venen (Thrombophlebitis), Krampfadern (Varikosis) und die Leitveneninsuffizienz der tiefen Venen.

Von einer Thrombose spricht man, wenn ein Blutgerinnsel ein Blutgefäß, insbesondere eine Venen verstopft. Solche Gefäßverschlüsse sind vor allem in den Becken- und Beinvenen sehr gefährlich. Löst sich ein Teil des Gerinnsels wird es mit dem Blut zum Herzen und schließlich in die Lunge verschleppt. Dort kommt es zur lebensbedrohlichen Lungenembolie, hierbei werden für die Atmung lebenswichtige Adern verschlossen.

Die Lungenembolie ist nach Herzinfarkt und Schlaganfall die dritthäufigste zum Tode führende Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Etwa 32 Millionen Menschen in Deutschland haben ein Venenleiden. Darunter sind Krampfadern (Varizen) am häufigsten. Jede zweite Frau und jeder vierte Mann sind davon betroffen.

Krampfadern treten meistens an den Beinen auf und sind erweiterte oberflächliche Venen, die als bläulicher, geschlängelter Strang unter Haut
sichtbar sind.

Ursächlich ist eine Bindegewebsschwäche. Beeinflussbare Risikofaktoren für eine Krampfaderbildung sind Bewegungsmangel, Übergewicht, enge Kleidung und Hormone („Pille“). Weitere (nicht beinflussbare) Faktoren sind Veranlagung, weibliches Geschlecht, Alter und Schwangerschaft.

Vor der Planung der Behandlung muss das Ausmaß der Erkrankung genau erfasst werden. Neben einer ausführlichen Besprechung und körperlichen Untersuchung ist der Einsatz der Farbduplexsonographie entscheidend.

Wichtige Zusatzinformationen zur Funktionsfähigkeit des Venensystems liefern die Venenverschlussplethysmografie (VVP) und der Lichtreflexionsrheografie (LRR).

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