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Neben Schlaganfall und Herzinfarkt spielt die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) eine große Rolle.

Warum ist die PAVK gefährlich? Patienten mit einer PAVK haben ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt. Bei Gefäßverschluss droht eine Amputation. Die PAVK reduziert die Lebenserwartung um ca. 10 Jahre. Die Sterblichkeit von PAVK-Patienten ist doppelt so hoch wie in der Gesamtbevölkerung.

Die arterielle Verschlusskrankheit verläuft lange Zeit ohne Beschwerden. Umso wichtiger ist eine gefäßmedizinische Untersuchung bei entsprechenden Risikofaktoren, fehlenden Fußpulsen oder typischen Symptomen (Waden- oder Oberschenkelschmerzen beim Gehen). 

Die arterielle Dopplerdruckmessung ist ein wichtiges Instrument in der angiologischen Diagnostik zur Erfassung und Verlaufsbeurteilung von einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK).

Hierbei werden die Blutdruckwerte an den Oberarmen und am Knöchel gemessen und dann das Verhältnis des Blutdruckes an Bein und Arm bestimmt (Knöchel-Arm-Index oder ABI). Bei gesunden Gefäßen sind die Werte an Arm und Bein annähernd gleich und liegen in etwa um 1,0. Ist der Wert kleiner 0,9 liegt eine PAVK vor. Je niedriger der ABI-Wert, umso ausgeprägter und bedrohlicher ist das Ausmaß der arteriellen Durchblutungsstörung.

Zu den wichtigsten arteriellen Stromgebieten gehören die Halsschlagadern (Carotis). Kommt es hier zu Einengungen (Stenosen) so droht in der Folge ein Schlaganfall.

zu den Leistungen

Gefäßuntersuchungen bei Erkrankungen der Arterien (Schlagadern)

·         Farbduplexsonografie der Arterien an Armen und Beinen

·         Arterielle Dopplerdruckmessung

·         Farbduplexsonographie der Halsgefäße

·         Farbduplexsonographie der Bauchschlagadern, der Darmarterien und der Nierenarterien

Erkrankungen der Arterien sind maßgeblich für die Erkrankungs- und Sterblichkeitshäufigkeit von
Frauen und Männern verantwortlich. Zunehmende Gefäßverkalkungen (Arteriosklerose) führen
zur Minderversorgung verschiedener Organe. Wichtige Risikofaktoren für die Arteriosklerose sind:
Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Rauchen, erhöhte Blutfette, Übergewicht und Bewegungsmangel.

Ist die Bauchschlagader von arteriellen Gefäßveränderungen betroffen, kann eine Erweiterung, ein sogenanntes Bauchaortenaneurysma, entstehen. Diese Gefäßaussackung verursacht ebenfalls häufig keine Beschwerden. Mit Hilfe des Gefäßultraschalls kann ein Aneurysma sicher diagnostiziert werden. Regelmäßige Kontrollen sind mit dem Ultraschall problemlos möglich.

Die Angina abdominalis ist das klinische Zeichen einer arteriellen Verschlusskrankheit der Darmarterien. Typisch sind nach dem Essen auftretende abdominelle Schmerzen.

Verengungen der Nierenarterien und Durchblutungsstörungen in den Nieren können die Ursache für einen schwer einstellbaren Bluthochdruck sein. In der Farbduplexsonographie kann der Blutfluss in den Nierenarterien gemessen und eine Engstelle diagnostiziert werden.